Wie Gott erfahrbar ist im Alltag



Vor ein paar Tagen ging ich einkaufen. Zu dieser Zeit wohnte ich für ein paar Tagen bei meiner Tochter. Als ich mit vollen Taschen wieder bei ihr ankomme und aufschliessen wollte, merkte ich dass der Haustürschlüssel nicht mehr dran war. Er war mit einem Karabinerhacken am Schlüsselring meiner anderen Schlüssel befestigt. Mein Herz schlug für einen Moment schneller und ich dachte was mache ich jetzt. Zu mir selber sprach ich in dem Moment ¨ Stopp, bleib ruhig ich krieg den Schlüssel wieder (im Vertrauen auf den HERRN). Ging die Treppe runter zu meinem Auto und schaute nach. Bei den Pedalen lag er nicht, schaute in den Kofferraum, auch da ist er nicht, am Boden hinter dem Auto auch nicht. Dann sagte ich: "Ich stelle den Schlüssel wo auch immer er ist unter den Schutz Gottes, ich bekomme ihn wieder", stieg ins Auto um zum Einkaufsladen zurück zu fahren, im Frieden Gottes und der Ruhe.

In der Einstellhalle angekommen war der gleiche Parkplatz den ich vorhin hatte frei. Ich parkierte und schaute am Boden nach - nichts, auf der Fahrerseite am Boden - auch nichts. Eigentlich kann er nur abfallen wenn ich ihn rausnehme bevor ich einsteige um dann mein Auto starten zu können. Sonst ist er in meiner Jackentasche rechts, von wo ich auch die Fernbedienung bediene. Doch an diesem Tag habe ich den Knopf nicht gefunden und zog den Schlüssel kurz aus der Tasche drückte drauf und steckten ihn gleich wieder rein. Falls er abgefallen wäre, konnte er nur noch auf den Boden gefallen sein, hinter dem Auto wo ich stand zum Einladen.

Na gut, dann gehe ich mal hoch zum Kundendienst und frag nach. In meinem Herzen war ich ruhig, ich vertraute dem Herrn dass ich den Schlüssel kriege. Die nette Frau am Kundendienst schaute nach und sagte: "Es ist kein Schlüssel abgegeben worden, doch kommen sie nochmal in einer Woche". Da sagte ich zu ihr: " Dann ist es zu spät". Dachte, sie ist gut, in einer Woche, ich muss jetzt in die Wohnung kommen. Bedankte mich bei der Frau und im Gehen sagte ich leise, ich halte immer noch daran fest, dass ich den Schlüssel jetzt kriege. In meinem Herzen war Ruhe, keine Sorge keine Panik, denn Gottes Wort funktioniert auch in solchen Dingen das glaubte ich, Umstände machen das Wort nicht wirkungslos.

So ging ich zum Auto runter, schloss es auf und da kam mir der Gedanke nochmals in den Kofferraum zu schauen. Es war zwar etwas schummriges Licht dort unten in der Einstellhalle, aber ich sah gleich den Schlüssel auf der Gummimatte liegen. 


Danke Jesus, ich wusste es dass ich den Schlüssel zurück kriege. Mir ist allerdings bis heute ein Rätsel wie er da rein kam, noch warum ich ihn im hellen Sonnenlicht nicht gesehen habe sollte - falls er da schon dort war.

Weisst du, ich glaube wie es ihm Wort heisst das Engel dienstbare Geister sind ausgesandt um den Heiligen zu dienen (Hebr. 1,14). Engel reagieren auf Gottes Wort (Ps.103,20), wir geben ihnen keine direkten Befehle, sondern wir nehmen Gottes Wort, wir stehen im Glauben auf seinem Wort und Gott wird dafür sorgen dass es zustande kommt.

Darum ist es so wichtig dass wir im Glauben leben. Gott will uns auch im Alltag helfen, aber es liegt an uns ob wir uns von Furcht und Sorgen beeinflussen oder im Glauben ruhen.

Vertraue dem Herrn im Glauben an sein Wort (der Bibel) in jeder Situation in der du bist oder kommst. Er ist immer auf deiner Seite und nicht gegen dich, er will dir immer helfen.